BAGFW-Fachkongress: „Freie Wohlfahrtspflege gegen pädagogische und soziale Bestrebungen rechtsextremer Organisationen“

Das ist ein Foto: BAGFW; Dr. Thomas de Maizière und BAGFW-Präsident Prälat Dr. Peter Neher

"Rechtsextreme sehen nicht immer so aus, wie man sie sich vorstellt. Sie sind auch nicht so dumpf, wie man sie gern hätte" titelt "Die Zeit-Campus" im Frühjahr 2008. Sie nutzen Formen zivilen Engagements zur Verbreitung ihrer antidemokratischen Ideologie. Rechtsextreme sitzen in drei Landtagen und zahlreichen Kommunalparlamenten Sie engagieren sich in "Bürgerinitiativen" gegen Moscheenbauten ebenso wie in der Elternarbeit von Kindertageseinrichtungen oder Schulen. Rechtsextreme Organisationen bieten Jugendarbeit an oder nutzen öffentliche Jugendtreffs, sie interessieren sich für die Übernahme von Beratungseinrichtungen und die Mitgliedschaft in der Freien Wohlfahrtspflege.


Daher sollten die pädagogischen und sozialen Bestrebungen rechtsextremer Organisationen im Fachkongress thematisiert und transparent werden. Kommunalpolitische Gegenstrategien sollten entwickelt werden und aktuelle Ansätze der Gemeinwesenarbeit und der Jugendarbeit zur Sprache kommen. Erörtert wurde, wie Mitgliedschaften von "Rechtsextremen" verhindert und Unterwanderungen vermieden werden können. Ebenso wurde beraten, welche Hilfen für junge Menschen notwendig sind, um aus der rechtsextremen Szene aussteigen zu können.


Sie finden hier eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung.