Medienpreis der Freien Wohlfahrtspflege

Deutscher Sozialpreis zum 45. Mal vergeben
„In 309 eingereichten Beiträgen aus dem Jahr 2015 wandten sich Journalistinnen und Journalisten vielfältigen sozialen Themen zu. Die Sieger des Deutschen Sozialpreises 2016 haben herausragende Beiträge in ihrer Sparte abgeliefert, die ungewöhnliche Perspektiven auf uns täglich umgebende soziale Not ermöglichen, die herausfordern und anregen, betonte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Präsident der BAGFW aus Anlass der Preisverleihung. Als Gastredner würdigte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière auf der Veranstaltung, dass die Arbeit und das Engagement der Freien Wohlfahrtspflege trotz der enormen Anstengungen in der Flüchtlingsarbeit nicht vernachlässigt wurden. "Integration und Zusammenarbeit gelingt mit Offenheit - und zwar auch beim Aussprechen von Sorgen und bei den Dingen, über die einige nicht so gerne reden", unterstrich Dr. Thomas de Maizière in seiner Rede.

Rede Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern
Rede Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Präsident der BAGFW

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Dr. Peter Neher wird neuer Präsident

Die Federführung für die Präsidentschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege wurde in der BAGFW-Mitgliederversammlung an den Deutschen Caritasverband übergeben. Prälat Dr. Peter Neher (DCV) löst nach zweijähriger Amtszeit Prof. Dr. Rolf Rosenbrcok (Der Paritätische Gesamtverband) ab. Die Vizepräsidentschaft übernehmen Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg (DRK) und Prof. Dr. Rolf Rosenbrock.

25 Jahre „Gute Taten“ in Thüringen

Mit gut 8 Millionen Euro in 831 verschiedenen Projekten konnte vielfältige Unterstützung im Interesse hilfebedürftiger Menschen geleistet werden. Dr. Gerhard Timm, Geschäftsführer der BAGFW, gratulierte im Rahmen der Bilanzveranstaltung zum 25-Jährigen Jubiläum von LOTTO Thüringen und bedankte sich in seinen Grußworten für die Förderung über die Lotterie GlücksSpirale. 

Weihnachtsmarke 2016

"Geben ist seliger denn nehmen" so Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (links) anlässlich der Präsentation der Weihnachtsmarke 2016, denn der Erlös dieser Marke fließt in die soziale Arbeit der Wohlfahrtsverbände. Deren Präsident Prof. Dr. Rosenbrock (rechts) appellierte an alle, entgegen dem Trend wieder Briefe zu schreiben und diese mit Marken zu frankieren.

Professionell, motiviert und menschlich: Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

In der Werkstatt der Kulturen in Berlin Kreuzberg haben die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege als Partner des Programms „Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des Ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge“ aufgezeigt: „So machen wir das!“
Anhand von Projektbeispielen haben Gäste und Teilnehmende einen Einblick in die strukturierte Förderung von Ehrenamtlichen sowie die gelungene Wirkung der Unterstützung von Geflüchteten bekommen. In ihrer Rede unterstrich Staatsministerin Aydan Özoguz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: „Was als Nothilfe und spontane Unterstützung begann, hat sich inzwischen zu einer professionellen Struktur entwickelt.“ Der Präsident der BAGFW, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock betonte: „Es hat sich ganz deutlich gezeigt: Ehrenamtliche Arbeit ist dann gewinnbringend für alle, wenn sie hauptamtlich begleitet und qualifiziert wird, wenn auch die Geflüchteten als Akteure beteiligt werden und ihre Erfahrungen weitergeben können.“

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Workshop am 17.10.2016, Begrüßung Dr. Gerhard Timm
Konferenz am 18.10.2016, Rede Prof. Dr. Rolf Rosenbrock

Paradigmenwechsel

Mit Einführung des neuen Pflegebedürftig-keitsbegriffs und des Neuen Begutachtungsinstruments wird der notwendige Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung endlich eingeleitet. Die seit 20 Jahren bestehende systemisch bedingte Ungleichbehandlung von somatisch und kognitiv beeinträchtigten Menschen wird damit aufgehoben. Dr. Gerhard Timm unterstrich in seinem Statement auf der Veranstaltung von GKV-Spitzenverband und MDS am 14. September, dass weitere konzeptionelle Arbeit erforderlich ist: „Die Neuerungen implizieren eine veränderte Herangehensweise an professionelle Pflege. Das muss mit den vertraglichen Grundlagen übereinstimmen und schlussendlich an die Mitarbeiter herangetragen werden. Nur so kann der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff auch in der Praxis ankommen.“

Statement Dr. Gerhard Timm, BAGFW Geschäftsführer

CSI-Transparenzgutachten „Möglichkeiten, Wirkungen (in) der Freien Wohlfahrtspflege zu messen“

Das CSI - Centre for Social Investment hat im Auftrag der BAGFW ein Gutachten zur Wirkungserfassung in der Freien Wohlfahrtspflege erstellt. Das Gutachten beinhaltet eine sozialwissenschaftliche Analyse von einschlägigen Ansätzen - in Bezug auf deren Passung zu den vielfältigen Arbeitsbereichen der Freien Wohlfahrtspflege sowie deren Realisierbarkeit in der Praxis.

Gutachten
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22.11.2016

Deutscher Sozialpreis 2016 verliehen

Die diesjährigen Preisträger ermöglichen mit ihren Beiträgen ungewöhnliche Perspektiven auf uns täglich umgebende soziale Not, die herausfordern und anregen. Herzlichen Glückwunsch zum Deutschen Sozialpreis 2016!

Appell an die Jahreskonferenz der Regierungschef/-innen

Gestern begann in Rostock die Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Dabei wird ein aktueller Vorschlag aus Bayern diskutiert und bis zum Ende der Woche einer Entscheidung zugeführt. Ziel des Vorstoßes ist ein Gesetz zur Einschränkung der Jugenhilfe für junge Flüchtl

Aktuelle Stellungnahmen

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Stellungnahme der BAGFW zum Entwurf der Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Kostenabgrenzung zwischen Kranken- und Pflegeversicherung bei Pflegebedürftigen, die einen besonders hohen Bedarf an behandlungspflegerischen Leistungen haben

„Die BAGFW begrüßt, dass für den Personenkreis von ambulant versorgten Pflegebedürftigen, die einen besonders hohen Bedarf an behandlungspflegerischen Leistungen haben, ab 2017 anhand von Pauschalwerten ein unkompliziertes Verfahren zur Kostenabgrenzung eingeführt werden soll.“

Stellungnahmeder BAGFW zum Referentenentwurf einer 32. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften

BAGFW begrüßt die Intention des Gesetzgebers, die Vorgaben des Substitutionsrechts in der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) mit dem Ziel der Rechtsklarheit und eines besseren Normenvollzuges weiterzuentwickeln und an Erkenntnisse und an praktische Erfordernisse anzupassen.