Mit dem Beratungsbus vor Ort – dank GlücksSpirale



Die Berliner Sozialsenatorin Knake-Werner zum Auftakt der Tour vor dem Roten Rathaus
"Mit dem Beratungsbus vor Ort" heißt das neue gemeinsame Projekt der Berliner Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Der Paritätische, Jüdische Gemeinde), das am 20. August 2007 vor dem Roten Rathaus von Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner und den Wohlfahrtsverbänden an den Start geschickt wurde.
Berlinweite soziale Beratung vor Ort als niedrigschwelliges Angebot an die Bürger ist das Ziel, das die Wohlfahrtsverbände mit dem Beratungsbus erreichen wollen. Unterstützt aus Mitteln der Glücksspirale konnte ein Kleinbus zur mobilen Beratungsstation umgebaut werden. Mehr als 26.000 Euro flossen aus der Soziallotterie in das Projekt und den Ausbau des Beratungsbusses. Bereits seit 1976 profitieren Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege von der Förderung durch die GlücksSpirale.
Das Projekt "Mit dem Beratungsbus vor Ort" soll die Notwendigkeit und Bedeutung unabhängiger Sozialberatung herausstellen und im Sinne einer Verbraucherberatung für einkommensschwache Menschen fungieren. Ab sofort steht der Bus allen Beratungsstellen für Einsätze zur Verfügung und wird regelmäßig und flexibel zu aktuellen Schwerpunktthemen (Hartz IV, Gesundheitsreform, Überschuldung u. a.) in verschiedenen Bezirken zum Einsatz kommen. Erste Erfahrungen wurden bereits gesammelt - schon jetzt sind die nächsten Monate fast ausgebucht.
Gestartet wurde die Beratungsbus-Tour mit einem dreiwöchigen Einsatz vor den Jobcentern zu dem Thema "Irren ist amtlich - Beratung kann helfen". Die einzelnen Standorte der Kampagne sowie die weiteren Buseinsätze, News, Infos und Kontaktdaten sind auf der Internetseite www.beratungsbus.de abrufbar.





