
v.l.n.r. Wolfgang Stuppert und Marion Mück-Raab; Ute Hilgefort; Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, Reinhard Schneider; BAGFW-Präsident, Prälat Dr. Peter Neher; Franz Herrlein, Vorstandsmitglied Dresdner Bank
P R E S S E M E L D U N G
Berlin: Begleitet vom Beifall der 300 geladenen Gäste erhielten am
26. November Marion Mück-Raab und Wolfgang Stuppert (Der Tagesspiegel) den Medienpreis der Wohlfahrts-
verbände in der Sparte Print. Die Auszeichnung in der Sparte Hörfunk ging in diesem Jahr an Reinhard Schneider (RBB/ DLR/ WDR) und in der Sparte Fernsehen an Ute Hilgefort (ARD/ WDR).
Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Prälat Dr. Peter Neher, übereichte den vier Journalisten den Deutschen Sozialpreis 2008 für ihre herausragenden Arbeiten.
"Mit ihren ausgezeichneten Beiträgen haben die Autoren auf besondere Weise bewegt, aufgerüttelt und auch unterhalten.", würdigte der BAGFW Präsident die Arbeiten der Preisträger. "Vielleicht kann dieser Preis auch dazu beitragen, einer Programmpolitik jenseits von reiner Quotenorientierung Raum zu geben. Diese Beiträge gehören gesendet zu Zeiten, wo viele zuschauen und zuhören, und nicht in den so genannten Randzeiten. Und deshalb wünsche ich den Preisträgern mehr "gute Sendeplätze" und Raum für Ihre Themen."
In seiner Gastrede unterstrich der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück den Wert des Deutschen Sozialpreises und dankte den Preisträgern für ihr journalistisches Engagement: "Ich hoffe, dass durch diese seriöse, ernsthafte, mitfühlende Form der Berichterstattung noch mehr Menschen dazu ermuntert werden, sich für ihre Mitmenschen zu engagieren. Und dass sie deren Leben auf diese Weise ein Stück lebenswerter machen können. Dann hätte der Deutsche Sozialpreis seinen Wert geradezu verdoppelt. Und zwar genau für die Menschen, um die es Ihnen und uns geht."
Der Medienpreis wurde im Rahmen eines Festaktes im Eugen-Gutmann-Haus der Dresdner Bank am Pariser Platz verliehen. Maßgebliche Gründe für die Auszeichnung der drei Beiträge mit dem Deutschen Sozialpreis waren neben der hohen Relevanz des Themas und der Wirkung auf das gesellschaftliche Bewusstsein, ihre Eindringlichkeit und Qualität in der Darstellung.
Seit 37 Jahren verleihen die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege jährlich diesen mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Medienpreis. Mit dem Deutschen Sozialpreis werden Journalisten ausgezeichnet, deren Beiträge sich in besonderem Maße mit der sozialen Lebenswirklichkeit in Deutschland auseinander setzen. Ziel der Preisvergabe ist die Förderung eines kritischen und sozial-engagierten Journalismus, für die Schärfung des sozialen Bewusstseins und der gesellschaftlichen Verantwortung.
Mehr als 450 Journalistinnen und Journalisten haben an der Ausschreibung um den Deutschen Sozialpreis 2008 teilgenommen. In einem mehrstufigen Verfahren beurteilte eine unabhängige Jury aus Medienvertretern und Presseleuten der Spitzenverbände die Einreichungen in den drei Sparten.
Die Ausschreibung für den Deutschen Sozialpreis 2009 beginnt Mitte Dezember und endet am 1. März 2009.
Kontakt:
BAGFW-Pressestelle, Bettina Neuhaus, Tel.: 030 / 24089 - 0
bettina.neuhaus@bag-wohlfahrt.de, www.bagfw.de




