01.09.2017
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Woche der Demenz

Videostatement des BAGFW-Präsidenten: Auseinandersetzung mit Demenz kann Hilflosigkeit überwinden


Auseinandersetzung mit Demenz kann Hilflosigkeit überwinden

Unter dem Motto “Die Vielfalt im Blick“ findet vom 18. bis 24. September 2017 die Woche der Demenz statt. Ausgerufen wird sie von der Allianz für Menschen mit Demenz, in der sich auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) engagiert. Alle gesellschaftlichen Kräfte sind aufgefordert, einen menschlichen Umgang mit der Krankheit zu gestalten.

In den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege werden in mehr als 18.000 Einrichtungen und Projekten der Altenhilfe auch Menschen mit Demenz betreut. Viele Einrichtungen sind fest in den lokalen Allianzen für Demenz verankert und beteiligen sich mit Aktionen an der Woche der Demenz.

„Demenz ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Menschen, denen betroffene Kranke oder ihre Angehörige begegnen, fühlen sich oft hilflos und selbst in Not“, betont BAGFW-Präsident Prälat Dr. Peter Neher. „Die aktive Auseinandersetzung und mehr Information kann helfen dies zu überwinden. Dafür gibt es die Woche der Demenz mit einer Vielzahl von Informationsmöglichkeiten. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen sie nutzen.“

Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege arbeiten seit Jahren intensiv mit an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Pflege und Betreuung auch von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und die Regelungen in den Pflegestärkungsgesetzen zeigen den richtigen Weg.


Auszug aus:

 


Gemeinsames Grußwort von Herrn Bundesminister Gröhe und Frau Bundesministerin Dr. Barley für die Woche der Demenz 2017

Denn jeder Mensch, der an Demenz erkrankt, ist und bleibt eine eigenständige Persönlichkeit. Das beachten wir manchmal zu wenig, wenn wir den Betroffenen begegnen. Die Lebensumstände, die Lebensgeschichten, die Bedürfnisse sind auch bei diesen Menschen ganz unterschiedlich und sie prägen sie auch bei der "Reise ins Vergessen. Deshalb braucht es eine ganz eigene, an das jeweilige soziale Umfeld angepasste Unterstützung. Menschen, die aus anderen Kulturen stammen, Menschen die noch mitten im Berufsleben stehen, hochaltrige und pflegebedürftige Menschen: Jede und jeden kann die Krankheit treffen. Jede und jeder verfügt auch über jeweils eigene, ganz unterschiedliche Möglichkeiten zum Umgang mit der Erkrankung."


Das vollständige Dokument steht zum Download zur Verfügung.