Jahresbericht 2018 des Referates Finanzen und Innerbetriebliche Organisation

Da der Jahresabschluss 2018 noch nicht abschließend beraten wurde, erfolgt an dieser Stelle die Darstellung des Zahlenwerks 2017.

Finanzen 2017

Mit der detaillierten Kontrolle der finanziellen Seite der Arbeit der Geschäftsstelle hat die Mitgliederversammlung die Finanzkommission beauftragt. Die Geschäftsstelle berichtet gegenüber der Finanzkommission regelmäßig über die Einhaltung des Budgets des laufenden Jahres, den Jahresabschluss des Vorjahres und die finanziellen Planungen für das Folgejahr sowie weitere finanzrelevante Themen.

Die BAGFW gliedert ihr Rechenwerk in die Bereiche Geschäftsstelle Berlin zusammen mit dem EU-Büro und die Abteilung Wohlfahrtsmarken, die im folgenden Abschnitt separat dargestellt werden.

Geschäftsstelle Berlin und EU-Büro Brüssel

Um die Arbeit der Geschäftsstelle zu ermöglichen, sind im Jahr 2017 in den folgenden Bereichen Aufwendungen entstanden:

Aufwendungen

1. Personalaufwand der Geschäftsstelle in Berlin und des EU-Büros in Brüssel

1.098 TEUR

2. Aufwand für Sachkosten der Geschäftsstelle und Aufwendungen zur Durchführung von Projekten

632 TEUR

3. Sonstige Aufwendungen

32 TEUR

   

Summe der Aufwendungen

1.762 TEUR


Die Geschäftsstelle in Berlin und das EU-Büro in Brüssel finanzierten sich 2017 im Wesentlichen durch 4 Ertragsquellen:

Erträge

1. Mitgliedsbeiträge der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege

774 TEUR

2. Zuschüsse und Zuwendungen zu laufenden Aufwendungen und Projekten (Lotterie „GlücksSpirale“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,u. a.)

486 TEUR

3. Erträge aus Finanzanlagen, Zinsen und ähnliche Erträge

260 TEUR

4. Sonstige Erträge

180 TEUR

   

Summe der Erträge

1.700 TEUR


Die Geschäftsstelle schloss das Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von 62 TEUR ab.

Abteilung Wohlfahrtsmarken

Im Jahr 2017 sind folgende Aufwendungen in der Wohlfahrtsmarkenabteilung entstanden:

Aufwendungen

1. Personalaufwand    

     131 TEUR

2. Materialaufwand

     13.399 TEUR

3. Zuweisungen an Verbände aus Zuschlagserlösen

     1.606 TEUR

4. Sonstige Sachaufwendungen

     160 TEUR

   

Summe der Aufwendungen

     15.296 TEUR


Bei dem Materialaufwand handelt sich vor allem um den Wareneinkauf der Wohlfahrtsmarken. Die sonstigen Sachaufwendungen beinhalten unter anderem die Aufwendungen für Maßnahmen zur gemeinsamen Bewerbung der Wohlfahrtsmarken in der Öffentlichkeit durch die Spitzenverbände.

Die Wohlfahrtsmarkenabteilung in Köln finanzierte sich in 2017 wie folgt:


Erträge

1. Verkauf von Wohlfahrtsmarken / Sonderprodukten

13.406 TEUR

2. Sonstige Erträge (u.a. Zuschlagserlöse aus dem Verkauf von Wohlfahrtsmarken durch die Deutsche Post AG)

1.907 TEUR

   

Summe der Erträge

15.313 TEUR


Die Wohlfahrtsmarkenabteilung schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem Überschuß von 17 TEUR ab.

Insgesamt schloss der BAGFW e. V. das Geschäftsjahr 2017 mit einem Fehlbetrag von 45 TEUR ab. Der Fehlbetrag wurde aus den Rücklagen finanziert.

Weiterleitung von Mitteln zur Durchführung sozialer Projekte

Aus den Zuschlagserlösen aus dem Verkauf von Wohlfahrtsmarken durch die Deutsche Post AG wurden 2017 von der Geschäftsstelle  1.606 TEUR an die angeschlossenen Spitzenverbände weitergeleitet.

In ihrer Funktion als Destinatär der Lotterie „GlücksSpirale“ bewilligte die BAGFW im Jahr 2018 an ihre Mitgliedsverbände Mittel aus der GlücksSpirale in Höhe von 19.378 TEUR. Die Mittel wurden unverzüglich an die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege weitergeleitet und dort für die Realisierung von sozialen Projekten im gesamten Bundesgebiet eingesetzt.

Die BAGFW weist im Rahmen eines Gesamtverwendungsnachweises gegenüber den Lotteriegenehmigungsbehörden der Länder die satzungsgemäße Verwendung der Zweckerträge der GlücksSpirale durch die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und deren Untergliederungen nach.

Der Verein Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. ist mit Bescheid für 2016 des Finanzamtes Berlin Körperschaften I vom 27.2.2018 als gemeinnützig anerkannt.

Die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, der Lagebericht und der Anhang 2017 wurden durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris-Revisions GmbH, Berlin, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.