„Zukunftssicherung der Freien Wohlfahrtspflege durch Digitalisierung“: Neue Förderphase, neue Impulse
Die Freie Wohlfahrtspflege gestaltet die digitale Transformation aktiv mit. Seit 2019 bündelt das Programm „Zukunftssicherung der Freien Wohlfahrtspflege durch Digitalisierung“ dafür die Kräfte der sechs Spitzenverbände.
In diesem Jahr wird das Programm erstmals für zwei Jahre durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Ein Schritt in die richtige Richtung, der mehr Spielraum für eine kontinuierliche Arbeit schafft.
Wissenschaftlich begleitet wird das Programm von Prof. Dr. Udo Seelmeyer und seinem Team vom Kompetenzzentrum Soziale Dienste (kom.sd) der Universität Bielefeld. Die Begleitforschung liefert Impulse für eine erfolgreiche Umsetzung und trägt dazu bei, die Erkenntnisse aus dem Programm systematisch aufzubereiten. Nähere Informationen und die Abschlussberichte finden Sie hier.
Im laufenden Jahr liegt der Schwerpunkt der Koordinierungsstelle auf der strukturierten Einbindung der Fachgremien der BAGFW. Eine Befragung der Fachausschüsse und Arbeitsgruppen ist derzeit in Vorbereitung. Sie soll sichtbar machen, welche Digitalisierungsthemen in den einzelnen Fachbereichen relevant sind, wo verbändeübergreifende Bedarfe bestehen und wo gemeinsame Lösungsansätze Sinn ergeben. Im Frühsommer kamen die Projektleitungen der Verbände zu einem ersten Workshop im neuen Förderzeitraum zusammen. Im Herbst folgt ein Workshop mit erweitertem Kreis, der auch die Fachgremien der BAGFW einbeziehen wird.
Parallel dazu arbeitet die BAGFW an einer Aktualisierung ihrer digitalpolitischen Positionen als Grundlage für eine stärkere gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung. Beide Stränge, die Einbindung der Fachgremien und die Schärfung der politischen Positionen, bereiten eine Fachtagung im Jahr 2027 vor. Dort will die Freie Wohlfahrtspflege ihre Anliegen zur digitalen Transformation mit einer fundierten Evidenzbasis in den politischen Raum tragen.
