Gesellschaftlicher Wandel braucht Menschen, die ihn gestalten.
Der transform_d Summit brachte Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Wohlfahrt, Engagementförderung, Politik und weiteren gesellschaftlichen Bereichen zusammen, um über die Zukunft von Engagement, Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu sprechen. Auch die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege waren mit vielfältigen Beiträgen vertreten. Mit Evelin Schneyer war die BAGFW zudem im Wirtschaftspanel Wie gestaltet Wirtschaft unsere Demokratie mit? Engagement, Verantwortung und gesellschaftliche Wirkung vertreten. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung wirtschaftliches Engagement in Verbindung mit einer stabilen sozialen Infrastruktur entfalten kann – und wie daraus langfristige gesellschaftliche Wirkung entstehen kann. Elke Ronneberger, Bundesvorständin Sozialpolitik Diakonie Deutschland eröffnete den zweiten Veranstaltungstag.
Im Nachgang zum Summit zeigen wir hier Eindrücke der Veranstaltung und fassen noch einmal zusammen, mit welchen Themen und Programmpunkten die Verbände vertreten waren.
Foto oben (v. l. n. r.): Susanne Rindt (AWO), Rainer Hub (Diakonie Deutschland), Henning Baden (DSEE), Elke Ronneberger (Vorsitzende der BAGFW-Sozialkommission I und Bundesvorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland), Dr. Dörte Dinger, Staatssekretärin und Chefin des Bundespräsidialamtes, Dr. Claudia Peters (DRK), Karin Vorhoff (Caritas Deutschland)
| AWO Bundesverband | Mit dem Beitrag „Jenseits der Gewohnheit. Denkwerkzeugkasten für Mitgliederverbände“ rückte die AWO gemeinsam mit der AWO Niederrhein, dem NABU Bundesverband und der NAJU Fragen der Verbandsentwicklung in den Mittelpunkt. Im moderierten Talk ging es darum, wie Mitgliederorganisationen Routinen hinterfragen, Macht- und Ressourcenfragen neu stellen und echte Veränderungsprozesse für ein zeitgemäßes Ehrenamt anstoßen können. |
| Deutscher Caritasverband | Unter dem Titel „Zusammen geht was – Engagiert und gemeinsam stark in der sozialen Schuldnerberatung als Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ zeigte die Caritas, wie das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt soziale Teilhabe stärkt. Am Beispiel des Projekts „Engagiert in der Schuldnerberatung“ wurden Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und übertragbare Ansätze aus der Praxis vorgestellt. |
| Deutsches Rotes Kreuz | Das DRK war mit mehreren Perspektiven vertreten. Am Marktstand „Wer klüger ist, sorgt vor“ konnten Besucher:innen spielerisch Angebote zur Katastrophenvorsorge kennenlernen. Zudem brachte Dr. Heike Spieker die Perspektive des DRK in das Panel „Wer rettet eigentlich die Rettungskräfte?“ ein, in dem es um Zukunftsfähigkeit, Resilienz und veränderte Rahmenbedingungen im Bevölkerungsschutz ging. |
| Der Paritätische | Mit dem Workshop „Brücken bauen zwischen Zivilgesellschaft und Schule: Engagement als Motor für soziale Innovation“ wurde gezeigt, wie Kooperationen zwischen außerschulischem Engagement und Schule gelingen können. Im Mittelpunkt stand „Lernen durch Engagement“ als praxisnaher Ansatz, der Selbstwirksamkeit junger Menschen stärkt und gesellschaftliche Bedarfe in Bildungsprozesse einbindet. |
| Diakonie Deutschland | Die Diakonie war sowohl im Panel „Welche Geschichten braucht eine starke Demokratie?“ als auch mit dem Praxisworkshop „Land im Dialog – Wie ein Wohlfahrtsverband Begegnungsräume schafft“ vertreten. Diskutiert wurden die Rolle von Medien, Narrativen und Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie praktische Erfahrungen, wie Begegnungsräume vor Ort geschaffen und weiterentwickelt werden können. |
