Demenz hat viele Gesichter

Mehr Bewusstsein, weniger Stigma.

„Demenz? Das bekommen doch nur sehr alte Menschen.“ Diese Annahme hält sich hartnäckig, obwohl Demenzerkrankungen auch in jüngeren Jahren auftreten können.

Demenz betrifft nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch Partnerinnen und Partner, Kinder, Enkelkinder, Nachbarn sowie Kolleginnen und Kollegen verschiedener Generationen. Die Lebensrealitäten von Menschen mit Demenz sind vielfältig: Einige stehen noch im Berufsleben, andere sind im Ruhestand, manche kümmern sich um Angehörige oder leben allein. Oft ist die Erkrankung von außen nicht erkennbar, weshalb Offenheit, Geduld und Verständnis im Alltag besonders wichtig sind. Eine Demenzerkrankung bedeutet nicht automatisch das Ende von Lebensfreude, Begegnungen oder gesellschaftlicher Teilhabe.

Informationen zum Thema


Achim Meyer auf der Heyde, BAGFW-Präsident:
 

"Demenzerkrankte brauchen Verlässlichkeit statt Kürzungen.
 


Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege stehen an der Seite von Betroffenen und Angehörigen. In Beratung, Betreuungs- und Angehörigengruppen und in der Tagespflege entlasten wir pflegende Familien. Mit dem PNOG verschlechtert sich die Versorgung Demenzerkrankter, etwa durch das geplante Aus der Verhinderungspflege und den Wegfall der von Pflegediensten flächendeckend angebotenen niedrigschwelligen Betreuungs- und Unterstützungsangebote. Wir fordern eine Pflege, die niemanden zurücklässt."