Gesellschaftlicher Wandel braucht Menschen, die ihn gestalten
Die Gestaltungskraft zivilgesellschaftlicher Organisationen spielt eine zentrale Rolle für erfolgreiche Transformationsprozesse. Nach dem Auftakt 2023 im Vollgutlager Berlin und dem Summit 2025 mit über 1.000 Teilnehmenden aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Medien im Colosseum Berlin knüpfen wir 2026 an diese Entwicklung an. Der transform_D Summit 2026 wird erneut ein Ort des Austauschs für Engagierte, Entscheidungsträger:innen und Visionär:innen, die gemeinsam an einer zukunftsfähigen Gesellschaft arbeiten. Der transform_D Summit findet erstmalig in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) statt.
Entscheidungsträger:innen und Expert:innen sowie Engagierte aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Praxis wollen Lösungen erarbeiten.
Evelin Schneyer, Geschäftsführerin der BAGFW, nimmt am Panel:
“Wie gestaltet Wirtschaft unsere Demokratie mit? Engagement, Verantwortung und gesellschaftliche Wirkung” (19.06.2026, 10:30 bis 11:15 Uhr) teil.
Aktiver Programmpart vom Deutschen Roten Kreuz
Wer klüger ist, sorgt vor. Katastrophenschutz zum Ausprobieren und Mitmachen
- Infostand -
Ein Projekt vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe
Ob Naturkatastrophen, Großbrände oder internationale Krisen – außergewöhnliche Ereignisse stellen unsere Gesellschaft zunehmend vor Herausforderungen.
Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein.
Das DRK vermittelt Wissen für den Ernstfall und entwickelt dafür neue, praxisnahe Angebote.
Lernt am Stand das Spiel „Katastrophen! Wer klüger ist, sorgt vor“ kennen und testet spielerisch Euer Wissen zur Krisenvorsorge.
Katastrophenschutztag aus der Kiste
- Infostand -
“BlackOut of the Box”
Wer rettet eigentlich die Rettungskräfte
Wann: 18.06.2026, 15:00 bis 16:00 Uhr
Blaulichtorganisationen stehen im Zentrum gesellschaftlicher Krisen – von Extremwetterereignissen über Großschadenslagen bis hin zu wachsender psychosozialer Belastung der Einsatzkräfte. Gleichzeitig verändern demografischer Wandel, Digitalisierung und neue Engagementbiografien die Rahmenbedingungen des Ehrenamts. Das Panel zeigt: Wie können Feuerwehr, THW, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen ihre Einsatzfähigkeit sichern und zugleich resilient, attraktiv und zukunftsfähig bleiben.
Aktiver Programmpart der Caritas
„Zusammen geht was – Engagiert und gemeinsam stark in der sozialen Schuldnerberatung als Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt“
Wann: 18.06.2026, 16:30 bis 17:30 Uhr; Workshop und Infostand
Das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt ist zentral für die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Eine Studie des Deutschen Caritasverbandes zeigt die Wirkung dieser Co-Produktion für gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Teilhabe. Im Projekt „Engagiert in der Schuldnerberatung“ erproben 10 Standorte gemeinsam neue Ansätze in der Sozialen Schuldnerberatung. Im Workshop teilen Projektbeteiligte Erfahrungen, Erfolgsfaktoren und diskutieren Übertragbarkeit. Das Publikum ist eingeladen sich einzubringen.
Das Projekt, das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert wird, ermöglicht es der Caritas und anderen Wohlfahrtsverbänden, ihre Beratungsangebote für verschuldete Menschen zu stärken und weiterzuentwickeln. Ehrenamtliche sollen gezielt eingesetzt werden, um Hauptamtlichen eine Fokussierung auf die Beratung zu ermöglichen. Vom Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Schuldnerberatung werden wichtige Impulse sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Beratungsarbeit erwartet.
Aktiver Programmpart vom Paritätischen
Brücken bauen zwischen Zivilgesellschaft und Schule: Engagement als Motor für soziale Innovation
Wann: 18.06.2026, 13:45 bis 14:45 Uhr
Gemeinsam Viele zivilgesellschaftliche Akteure wollen mit Schulen kooperieren, scheitern jedoch oft an unterschiedlichen Systemlogiken. Wie gelingt es, außerschulisches Engagement so zu verzahnen, dass junge Menschen echte Selbstwirksamkeit erfahren und Schulen sich für gesellschaftliche Bedarfe öffnen? Der Workshop zeigt, wie „Lernen durch Engagement“ (LdE) als strategisches Instrument nachhaltige Kooperation ermöglicht – praxisnah, reflektiert und übertragbar in eigene Netzwerke.
Beteiligungsfüchse
Beteiligungsfüchse gemeinnützige GmbH ist ein junger, anerkannter Träger der Jugendhilfe, der in seiner Arbeit junge Menschen aktiviert und ihnen das Gefühl gibt selbst wirksam zu sein. Schwerpunkte sind die Bereiche Demokratiepädagogik und Gewaltprävention. In der Arbeit der Beteiligungsfüchse wird Wissen über demokratische Methoden, Prozesse und Kompetenzen verbreitet und zur Verfügung gestellt. Unter anderem sind die Implementierung des demokratiepädagogischen Lehr- und Lernsetting “Klassenrat“, die Implementierung von „Schüler:innenparlamenten“ und „Lernen durch Engagement“, sowie die Prävention und Intervention bei Mobbing Schwerpunkte in der Arbeit mit Schulen. In der kiezorientierten Jugendarbeit erproben und forcieren die Beteiligungsfüchse neue Beteiligungs- und Partizipationsformate, stärken Peerhelfer*innen in ihren Kompetenzen und setzen sich für die Sichtbarmachung echter Partizipation ein. Der Förderung von Selbstwirksamkeitserfahrungen sehen sich die Beteiligungsfüchse insbesondere verpflichtet.
Aktiver Programmpart der Diakonie
„Welche Geschichten braucht eine starke Demokratie? Medien, Narrative und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Wann: 18.06.2026, 13:45 bis 14:45 Uhr; Panel
Medienvertreter:innen und Ingo Grastorf, Leitung des Zentrums Engagement, Demokratie und Zivilgesellschaft, diskutieren, welche Engagement-Themen Gehör finden um in der Öffentlichkeit zu wirken - während Plattformen, Algorithmen und soziale Netzwerke prägen, welche Narrative sich verbreiten und welche eher unsichtbar bleiben. Wie können Medien Geschichten über Engagement, demokratisches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung erzählen, Polarisierung entgegenwirken und Vertrauen in die Demokratie stärken?
zum Panel
„Land im Dialog - Wie ein Wohlfahrtsverband Begegnungsräume schafft“
Wann: 19.06.2026, 11:30 bis 12:15 Uhr
Ein Projekt der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Berlin/Brandenburg
Wie kommt man ins Gespräch, um lokalen Zusammenhalt zu fördern und neue Perspektiven zu entwickeln. Erfahrungen der Praxis zeigen vorhandene Zugänge, Angebote und Netzwerke, um sie weiterzuentwickeln und Menschen ins Gespräch bringt. Die Teilnehmenden reflektieren, wie dies auf eigene Kontexte mit Blick auf Zielgruppen, die ansonsten wenig von politischer Bildungsarbeit profitieren, übertragen werden kann.
Aktiver Programmpart der AWO
Jenseits der Gewohnheit.
Denkwerkzeugkasten für Mitgliederverbände
Wann: 19.06.2026, 11:30 bis 12:30 Uhr; Talkrunde
Gemeinsam mit der AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., dem NABU e.V. und der NAJU wird es ein moderiertes Talk-Format geben.
Veränderung ist kein Projekt, sondern ein Möglichkeitsraum. Der entwickelte Denkwerkzeugkasten hinterfragt gezielt Routinen, Annahmen und Machtstrukturen in Mitgliedsverbänden, die Innovation oft bremsen. Statt Best Practices zu reproduzieren, werden neue Perspektiven eröffnet.
Organisationen wie AWO und NABU stehen im Spannungsfeld zwischen starken Traditionen und notwendiger Erneuerung. Das Projekt von AWO, NABU und ISS zeigt, wie Veränderung gelingen kann, damit Ehrenamt attraktiv und zukunftsfähig bleibt.
Im Gespräch mit Verbandsentwickler:innen wird der Denkwerkzeugkasten vorgestellt und diskutiert, wie systemische Veränderungen möglich sind und inwieweit die Ansätze übertragbar sind. Teilnehmende erhalten Einblicke und konkrete Impulse für eigene Veränderungsprozesse.
