Im heutigen Gespräch der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege mit Bundeskanzler Friedrich Merz wurde der besondere Stellenwert der Freien Wohlfahrtspflege hervorgehoben. Sie würden in einer älter werdenden Gesellschaft sogar noch wichtiger werde. Das Miteinander von Haupt- und Ehrenamt und die verbindende Rolle der gemeinnützigen Dienste und Einrichtungen im Alltag und in Krisensituationen wurden als besondere Qualitäten hervorgehoben. Umso wichtiger sei es, die Expertise aus den Wohlfahrtsverbänden in der Diskussion um die Reform des Sozialstaates noch stärker zu berücksichtigen. Für die Stärkung der Demokratie und den Schutz der Engagierten vor Anfeindungen und Angriffen müsse in der Gesellschaft breit mobilisiert werden.
Die Wohlfahrtsverbände hoben dabei die Notwendigkeit einer ausreichenden Finanzierung ihrer Arbeit hervor. Freie Wohlfahrtspflege trägt jeden Tag dazu bei, Chancen zu eröffnen, soziale Sicherheit im demographischen Wandel zu gewährleisten und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Dafür wollen die Beteiligten miteinander eng im Dialog bleiben.
