Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) – Wissen, Transparenz und Vertrauen für den sozialen Sektor

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) gehört zu den zentralen Einrichtungen des sozialen Sektors in Deutschland. Seit mehr als 125 Jahren sammelt, dokumentiert und vermittelt es Wissen zu Sozialer Arbeit, Wohlfahrtspflege, Engagement und dem gemeinnützigen Sektor. Die Geschichte des DZI ist dabei eng mit der Entwicklung der Sozialen Arbeit in Deutschland verbunden. Die Spezialbibliothek des Instituts zählt heute zu den umfassendsten Sammlungen zur Sozialen Arbeit im deutschsprachigen Raum und bewahrt Bestände, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreichen.

Die BAGFW ist dem DZI eng verbunden. Als Teil der Trägerschaft und durch ihre Mitwirkung in den Gremien des Instituts bringt sie die Perspektiven der Freien Wohlfahrtspflege in die strategische Weiterentwicklung des DZI ein. Damit stärkt sie die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise, sozialer Praxis und gesellschaftspolitischen Fragestellungen. 

Neben seiner bekannten Arbeit im Bereich der Spendenberatung und dem DZI-Spenden-Siegel leistet das Institut einen wichtigen Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung Sozialer Arbeit. Mit der Literaturdatenbank DZI SoLit stellt es ein zentrales Rechercheinstrument für Wissenschaft und Praxis bereit. Zudem gibt das DZI die renommierte Fachzeitschrift„Soziale Arbeit“ heraus, die Raum für einen unabhängigen und lebendigen Diskurs zwischen Wissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung schafft. Die Zeitschrift erscheint im Nomos Verlag und wird durch einen fachlichen Beirat begleitet. 

Für die Freie Wohlfahrtspflege ist das DZI damit weit mehr als eine Auskunfts- und Prüfinstanz. Es ist ein Ort des Wissenstransfers, der Forschung und des fachlichen Austauschs. Die Zusammenarbeit von DZI und BAGFW steht beispielhaft für das Zusammenwirken von Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft, um die Qualität sozialer Arbeit weiterzuentwickeln, Vertrauen in gemeinnütziges Handeln zu stärken und die Bedeutung der Wohlfahrtspflege für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar zu machen. 


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